Ziel von Auerbergland e.V. ist, durch vernetzte strategische Vorgehensweisen das gemeinsame Leitbild (Vision) „Gemeinsam zum Wohl aller für ein schönes Leben“ und die darin enthaltenen Entwicklungsziele (Mission) umzusetzen. Die dazu ermittelten Handlungsfelder enthalten unterschiedliche strategische Themen als bündelndes Element für entwicklungsrelevante Maßnahmen und Projekte. Diese Vorgehensweise ist Garant für den Einsatz der Leader-Methode: Territorialer Ansatz,Bottom-Up, öffentlich-private Partnerschaften, Innovationswert, multisektoral und integriert, sowie vernetzt und kooperativ. Sie sichert darüber hinaus das Management von Prozess und Projekten sowie die Finanzierungen. Begleitet wird der Gesamtprozess von aufeinander abgestimmten Instrumenten. Dieses Vorgehen vermeidet singuläre Lösungen und sichert Transparenz sowie Vernetzung. Diese Vorgehensweise bildet die Grundlage zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie. Das Management Auerbergland e.V. implementiert im Rahmen der Fortschreibung dieses regionalen Entwicklungskonzeptes die Methode des „Strategischen Regionalmanagements“ als Hilfsmittel zur Evaluierung von Prozessen und Projekten und als Instrument zur Steuerung und Begleitung aller entwicklungsrelevanter Abläufe.
Die Entwicklungsstrategie von Auerbergland ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass es sich unter Einbeziehung der Akteure um einen regionsbezogenen Ansatz handelt, der in Ausrichtung auf die Notwendig-keiten des Raumes in erster Linie handlungs- und projekt-orientiert, statt vorwiegend planungs- und flächenorientiert ist.
Die Ausgestaltung der Strategien basiert auf einer gemeinsamen Interessenslage der Gemeinden, da weniger die Regionszugehörigkeit, sondern vielmehr die Interessen-betroffenheit der Akteure und der politischen Entscheidungsträger zur Kooperation an konkreten Projekten motiviert.
Die Entwicklungsstrategie baut sich auf zwei Ebenen auf:
1.Querschnittsorientierte Strategien
2.Strategische Ausrichtung der Handlungsfelder und Schlüsselprojekte
Die in den strategischen Handlungsfelder enthaltenen Schlüsselprojekte konzentrieren sich insbesondere auf den Aufbau von zukunftsfähigen Strukturen. Die genannten Entwicklungsbereiche sind nicht als Vorgabe für Prioritäten in der Umsetzung zu verstehen