Seit Jahren kommt es immer wieder nach starken Niederschlägen oder Gewitterregen entlang des Eschen- bzw. Steinbaches zu teils großen Überschwemmungen. Man erinnere sich nur an die Hochwasser im Juli 1966 oder Pfingsten 1999. Der Gemeinderat hat deshalb bereits im Jahr 2000 beschlossen, den Damm an "Müllers Weiher" zu verstärken und zu erhöhen, um eine größere Wassermenge speichern zu können. Da wir damals für dieses Vorhaben keine Zustimmung des Wasserwirtschaftsamtes bekommen haben, wurde die Aufschüttung nicht weiter fortgesetzt.
Zwischenzeitlich hatten mehrere Gemeinden im Auerbergland Probleme mit Hochwasser, deshalb wurde im Jahr 2002 von der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung, Bereich Zentrale Aufgaben, dem Ing. Dr. Blasy / Dr. Overland eine Pilotstudie zum vorbeugenden und flächenbezogenen Hochwasserschutz für alle 11 Gemeinden im Auerbergland in Auftrag gegeben. Obwohl wir von Seiten des Gemeinderates und der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung überzeugt waren, dass wir in Burggen für einen wirksamen Hochwasserschutz, um einen Ausbau des Dammes an "Müllers Weiher" nicht herum kommen, wurden wir sowohl vom Wasserwirtschaftsamt, als auch von der Direktion für Ländliche Entwicklung (DLE) aufgefordert, die Ergebnisse der Projektstudie abzuwarten, bevor seitens der Gemeinde weitere Schritte für den Hochwasserschutz unternommen werden. Erst im Sommer 2004 haben wir die Unterlagen der Studie für unseren Bereich erhalten.
Neben mehreren kleinen, dezentralen Vorschlägen war, wie von uns nicht anders erwartet, der Ausbau des Dammes an "Müllers Weiher" als eine der wirksamsten Baumaßnahmen in der Studie enthalten.
Wir haben daraufhin sofort wieder mit dem Wasserwirtschaftsamt und der DLE Gespräche geführt, um in Zusammenarbeit mit diesen Behörden die Sache voranzubringen. Vor kurzem haben wir nun von 3 Planungsbüros, die nach Auskunft des Wasserwirtschaftsamtes für die Planung zum Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens in Frage kommen, Angebote eingeholt.
In der Gemeinderatsitzung vom 01.12.04 wurde der Planungsauftrag einstimmig dem Ing. Büro Ammann & Bäumler erteilt. Dieses Büro hat ja bei uns in Burggen bereits die Kläranlage und den Abwasserkanal geplant.
Wir hoffen, dass wir für den Bau dieses Hochwasserrückhaltebeckens eine möglichst hohe Förderung erhalten.
Für zusätzliche dezentrale Maßnahmen zum vorbeugenden flächenbezogenen Hochwasserschutz, wie sie von der DLE gewünscht werden, muss noch mit den betroffenen Grundeigentümern gesprochen werden.
Am 26. März 2004 stürzte südlich der Pfarrkirche St. Stephan ein Teilstück der altersschwachen Friedhofsmauer ein. Laut einer Vereinbarung aus dem Jahre 1992 zwischen der Gemeinde und der Kath. Pfarrkirchenstiftung St. Stephan, tragen die Instandsetzungskosten bei einer Renovierung der Friedhofsmauer die Gemeinde und die Kath. Kirchenstiftung je zur Hälfte. In Kürze wird nun mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Den Auftrag hat als preisgünstigster Anbieter von fünf Baufirmen die bei der Ausschreibung ein Angebot abgegeben hatten, die Fa. Ludwig Straub aus Urspring erhalten.
Der Beginn der Arbeiten hat sich unerwartet lange hinausgeschoben, weil doch in den vergangenen Monaten viele Ortstermine stattgefunden haben, z.B. mit Vertretern von: Planungsbüro, Denkmalamt, Landratsamt, DLE, Teilnehmergemeinschaft, Bischöfliche Finanzkammer und Diözesanbauamt.
Wie bereits in den letzten Jahren, wurde auch heuer wieder bei einigen Haushalten beim Ablesen der Wasseruhren ein erhöhter Wasserverbrauch festgestellt, der auf defekte Wasserleitungen oder Druckventile zurückzuführen ist. Wir bitten deshalb wiederum alle Hausbesitzer, regelmäßig während des Jahres den Wasserverbrauch über den Zähler zu kontrollieren, damit ein hoher Wasserverlust in den Haushalten vermieden werden kann. Eine Ermäßigung der Einleitungsgebühr ist nicht mehr möglich.
Durch den Bau des Abwasserkanals wurden einige Grenzsteine entfernt. Es ist vorgesehen, diese in einer gemeinsamen Aktion wieder einmessen zu lassen. Der Zeitpunkt dafür steht jedoch noch nicht fest. Wir bitten die Gemeindebürger, die fehlenden Grenzsteine in der Gemeinde zu melden.
Anmeldungen zur Rauschbrand- und Pararauschbrand-Schutzimpfung nimmt die Gemeindekanzlei Burggen bis spätestens 07. Januar 2005 entgegen.
Aus gegebenem Anlass weisen wir wieder darauf hin, dass die Gehwege an Werktagen grundsätzlich zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr von Schnee freigehalten und bei Glatteis oder Schneeglätte ausreichend gestreut werden müssen. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit und Eigentum oder Besitz erforderlich ist. Wer keinen Gehweg vor dem Haus hat, muss laut geltender Verordnung entlang der Fahrbahn einen 1 Meter breiten Streifen für die Fußgänger freihalten. Selbst für Besitzer unbebauter Grundstücke gibt es keine Ausnahme. Auch sie müssen dafür sorgen, dass in der o.g. Zeit vor ihrem Gelände geräumt und gestreut ist. Diesen Anordnungen soll man im eigenen Interesse gewissenhaft nachkommen. In diesem Zusammenhang hat die Bayer. Versicherungskammer mitgeteilt, dass nach der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofes, die Gemeinden grundsätzlich nicht verpflichtet sind, die Fahrbahnen bei Winterglätte zur Sicherung des Fahrverkehrs zu streuen. Wir bitten deshalb die Grundstückseigentümer eindringlich, ihrer Räum- und Streupflicht nachzukommen.
Die Gemeinde Burggen gibt Ihnen die Möglichkeit, auf der Homepage der Gemeinde kostenlos Ihren Gewerbebetrieb eintragen zu lassen. Folgende Daten können aufgenommen werden: Name der Firma, Anschrift, Tel./Fax, e-mail, Logo. Interessenten können sich bei der Gemeinde Burggen melden.
Gemeinde Burggen und Verwaltungsgemeinschaft Bernbeuren sind am 24.12. (Hl. Abend) und 31.12. (Silvester) geschlossen.
In dringenden Fällen ist das Standesamt während der Feiertage unter Tel. 08860/1238 (Frau Geiger) und Tel. 08860/8114 (Herr Waibl) erreichbar.
Die Barkasse der Verwaltungsgemeinschaft Bernbeuren ist vom 29.12.04 bis 07.01.05 geschlossen.
Die Postagentur Bernbeuren ist am Hl. Abend und an Silvester von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.
Die Gemeinde Burggen ordnet an, dass pyrotechnische Gegenstände der Klasse II im gesamten Gemeindebereich von Burggen und im Ortsteil Tannenberg innerhalb eines Abstandes von 200 m der bebauten Ortsteile vom 31.12. 2004 (Silvester) 23.00 Uhr bis 1.1.2005 (Neujahr) 24.00 Uhr, nicht abgebrannt werden dürfen. Zuwiderhandlungen stellen nach § 46 der 1. Sprengstoffverordnung eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldbuße geahndet werden kann.
Die Gemeinde Burggen appelliert an die Bevölkerung, den beim Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen anfallenden Müll wieder zu beseitigen bzw. wieder nach Hause zu nehmen.
Die Anmeldetage für das neue Kindergartenjahr sind 24./25. u. 27.1.2005. Eltern, die ihr Kind für kommendes Jahr im Kindergarten anmelden möchten, werden gebeten, im Kindergarten unter Tel.Nr. 08860/1522 einen Termin zu vereinbaren.
Der Veteranenverein beabsichtigt, eine Dokumentation über die Zeit des 1. und 2. Weltkrieges zu erstellen, die sich auf Burggen bezieht. Der Verein möchte schon bald damit beginnen, da jetzt noch Zeitzeugen dazu befragt werden und daran mitarbeiten können. Um Mithilfe durch die Bevölkerung wird gebeten. Interessant wären insbesondere Fotos, Briefe, Todesnachrichten, Vermisstenmitteilungen, Entlassungsscheine, Urkunden, Soldbücher, Wehrpässe, Orden
Auszeichnungen, Bücher und militärische Gegenstände. Die Dokumentation dient ausschließlich der Erweiterung der dorfgeschichtlichen Aufzeichnungen von Burggen. Auch wer sich von seinen Unterlagen nicht trennen will, sollte sich melden. Die Technik ermöglicht heute die Anfertigung von guten Kopien. Gegenstände können auch fotografiert werden und die Bilder die Dokumentation ergänzen. Viele Schriftstücke sind in der alten "Deutschen Schrift" verfasst und können von Jüngeren nicht mehr gelesen werden. Mitglieder des Vereins übersetzen diese Schriftstücke für Sie. Nutzen Sie die Gelegenheit. Bitte wenden Sie sich an die Vereinsmitglieder Sepp Jocher, Hans Ammersinn oder Martin Ragaller.
Der Arbeitskreis Dorfgeschichte ist weiterhin mit der Sichtung und Sortierung des umfangreichen gemeindlichen Archivs beschäftigt. Außerdem konnte die Fotosammlung durch die kurzfristige Überlassung von Familienfotoalben zum Abfotografieren um annähernd 100 Bildern von älteren Personen, Klassentreffen, Schulklassen, Familienfeiern, dörflichen Festen, alten Häusern und Dorfansichten erweitert werden. Die Sterbebildsammlung umfasst inzwischen schon über 1000 Exemplare. Wenn Sie durch die Bereitstellung von Unterlagen auch mithelfen wollen, wenden Sie sich bitte an ein Mitglied des Arbeitskreises oder an die Gemeindeverwaltung. Alte Unterlagen sichten und sortieren wir gerne für Sie. Bitte nicht einfach wegwerfen. Es ist unsere Pflicht, die dörfliche Geschichte für unsere jungen Mitbürger festzuhalten.