Der Ort liegt im Westen Oberbayerns, nahe an der Grenze zu Schwaben. Schwabsoien liegt auf einer Höhe von 740m über dem Meeresspiegel, eingebettet in eine reizvolle Hügellandschaft, deren Entstehung in die Eiszeit zurückreicht.
Das Dorf und die Landschaft werden geprägt von einem Bach namens Schönach, welcher in Schwabsoien seinen Ursprung nimmt.
Neben dem oberirdischen Gewässer der Schönach ist der Ort mit einem ergiebigen Grundwasservorkommen gesegnet. Dieses versorgt die Orte Schwabbruck, Schwabniederhofen, Altenstadt, Sachsenried, Schwabsoien und die Stadt Schongau mit bestem Trinkwasser.
Im Jahre 1978 wurde bei der Gemeindereform der Ort Sachsenried der Gemeinde Schwabsoien angegliedert.
Sachsenried liegt auf einer Anhöhe mit herrlichem Panoramablick auf die gesamte Alpenkette (830 - 867m über dem Meeresspiegel).
Heute umfasst das Gemeindegebiet von Schwabsoien eine Fläche von 17,03 qkm.
Der Ort zählt 1364 Einwohner, davon 911 in Schwabsoien und 453 im Ortsteil Sachsenried (Stand vom 1. Juli 2009).
Bekannt ist auch der "Sachsenrieder Forst", der eine Fläche von 4.070 ha umfasst.

Der Name Schwabsoien leitet sich von einem See ab, der sich in der Nähe des Ortes befand. Daher zeigt das Gemeindewappen ein Mühlrad als heraldisches Symbol für Wasser. Schwabsoien war vermutlich alter Besitz des Hochstifts Augsburg, das bis 1785 die Niedergerichtsbarkeit ausübte. Die für das Wappen gewählten Farben Weiß und Blau weisen darauf hin, dass ab 1785 die unumschränkte Landeshoheit im heutigen Gemeindegebiet bei Kurpfalz Bayern lag. Als Symbol für die geistliche Herrschaft wurde der Bischofsstab in das Wappen aufgenommen und zwar in den Augsburger Farben Rot und Weiß. Der Lilienstab weist auf das Kloster St. Mang in Füssen hin, zu dessen frühesten Besitzungen der Gemeindeteil Sachsenried gehörte. Der Kiefernzapfen erinnert an den historisch bedeutsamen Sachsenrieder Forst, der wahrscheinlich ein Teil des großen Königsgutes von Kaufbeuren war.
Die Beschreibung des Wappens lautet: "In Silber eine eingeschweifte blaue Spitze, darin ein silbernes Mühlrad, vorne beseitet von einem roten Bischofsstab, dessen Krümme in einen Kiefernzapfen ausläuft".