Hintergrund
Der Fortbestand einer bäuerlichen Landwirtschaft nimmt im Auerbergland eine zentrale Rolle ein. Durch die Lage im Dauergrünland (über 750m N.N) sind dabei die Möglichkeiten der Diversifizierung sehr eingeschränkt. Eine verstärkte Einbindung in Landschaftspflegekonzepte und -maßnahmen, neue Formen der In-Wertsetzung von Flächen durch die Erzeugung von Biomasse sowie die Entwicklung von integrierten Nutzungskonzepten zusammen mit den Gemeinden sind neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen. Daneben spielt die Landwirtschaft als Dienstleister im umweltverträglichen Landtourismus, z.B. bei Wegebau- und Pflegemaßnahmen für neue Zielgruppen wie Wanderreiter, eine große Rolle.
Im Bereich der Direkt- und Regionalvermarktung regionaltypischer Produkte kann ein dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg, wie bei allen vorgenannten Punkten, nur durch eine qualitative Verbesserung erreicht werden. Konkrete Ansatzpunkte dazu sind die Weiterentwicklung der Produkte, Verbesserung der Logistik durch neue Strukturen im Vertrieb sowie eine Intensivierung der Kooperationen mit Handwerk, Handel und Gewerbe. Weitergehende Chancen bieten sich durch die Einbindung neuer Medien (e-Commerce) und einem stärkeren Dialog mit den Verbrauchern an.
Entwicklungsziele
Sicherung des Bestandes an bäuerlich wirtschaftenden Betrieben durch die Verbesserung der Einkommenssituation, Erschließung neuer Erwerbsquellen sowie die Verbesserung von Rahmenbedingungen. Entwicklung eines zukunftsfähigen Landnutzungskonzeptes Auerbergland – abgestimmte Nutzung von Flächen durch eine Zusammenarbeit mit den Kommunen.
Integrierte Qualitätssicherungsmaßnahmen für regionaltypische Produkte sowie Verbesserung der Logistik in Arbeitsabläufen und im Vertrieb. Schaffung von kooperativen Strukturen der Beteiligten in den Sektoren nachwachsende Rohstoffe, Qualitätssicherung, Logistik und Vermarktung.
Projekte
| Einsatz neuer Technologien (GIS) im Rahmen von vernetzten Maßnahmen der LAG Auerbergland |
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