Hintergrund
Neben den für das Gebiet typischen mittelständischen Strukturen ist ein zum Teil unterdurchschnittliches Wachstum der Bruttorwertschöpfung ein zentraler Anknüpfungspunkt für die weitere Entwicklung. In diesem Zusammenhang beeinträchtigt die Abwanderung von Gewerbebetrieben und ein zunehmender Mangel an Facharbeitern in hohem Masse die wirtschaftliche Entwicklung des Auerberglandes, was sich unmittelbar auch auf die derzeit noch sehr stabilen sozialen Strukturen auswirken könnte. Aufgrund dessen sind neue Impulse für die Verbesserung von Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der kommunalen Handlungsmöglichkeiten erforderlich. Ein konkreter Ansatzpunkt ist vor allem in einem zwischen den verschiedenen Nutzungsansprüchen ausgewogenen Flächenmanagement in Kooperation von Kommunen, Landwirtschaft und Gewerbe gegeben. Darüber hinaus besteht im Erwerb von Fachwissen und Know-how wie dem Umgang mit neuen Medien ein großer Bedarf.
Entwicklungsziele
Verhinderung der Abwanderung von Betrieben durch die gezielte Verbesserung von Rahmenbedingungen, wie eine interkommunale Zusammenarbeit bei Gewerbegebietsausweisungen. Erhöhung der regionalen Wertschöpfung in allen Wirtschaftsbereichen durch Verbesserung der Qualifikation, insbesondere bei Jugendlichen und Frauen. Gezielte Unterstützung von KMU durch Qualifizierung, Öffentlichkeitsarbeit und dem verstärkten Einsatz neuer Medien.
Projekte
Herrliches Messe-Wetter, ausgezeichnete Präsentationen, optimistische Aussteller und mehr als 15000 begeisterte Zuschauer stehen für die beiden Tage der 6. Auerbergland-Schau in Lechbruck am See.