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Kultur-Tour durch das Auerbergland

Museen, Ausstellungen und Sammlungen - im Verbund präsentiert

 

Hier finden Sie die Auerbergland-Museen

 

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Museenverbund

Ein außergewöhnliches Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Museumsverbund Auerbergland mit mittlerweile neun Museen. Mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten bieten sie dem Besucher ein abwechslungsreiches Programm, das auf den folgenden Seiten vorgestellt wird.Es sind größere Einrichtungen wie das Auerbergmuseum in Bernbeuren, das Dorfmuseum Roßhaupten und das Flößermuseum Lechbruck und kleinere wie die historische Hammerschmiede und das Kutschenmuseum in Schwabsoien, das kleine Molkereimuseum in Bernbeuren, das Puppenmuseum in Rieden und das Informationszentrum im Wasserkraftwerk bei Roßhaupten. Höhepunkte der reichen sakralen Baukunst im Auerbergland sind das UNESCO-Weltkulturerbe der Wieskirche und die romanische Basilika in Altenstadt

 
Blick über den Auerberg, (TU München)
St. Georg auf dem Aurberg (Allgäubild, A.Greil)

Auerbergland – das Land um den Auerberg

Mit 1.055 Metern über dem Meer ist er die höchste Erhebung in der vom Lech durchzogenen Voralpenlandschaft. Berühmt ist die Aussicht vom Gipfel des Schwäbischen Rigi, wie sein Beiname (nach dem Schweizer Vorbild) lautet. Schon im 19. Jahrhundert kamen die königlichen Hoheiten aus Hohenschwangau in ihren Kutschen angereist, um das Alpenpanorama zu genießen: Hier weitet sich der Blick und schweift über die vom Eiszeitgletscher gerundeten Hügel und Seen, über Felder und Wälder zu dem festen Massiv der Alpen: Von der Benediktenwand über die Zugspitze bis zum Grünten im Oberallgäu präsentieren sie sich in den wechselnden Stimmungen des Lichts.

Auerbergland –  die reiche Kulturlandschaft  um den Auerberg

Im Gipfelbereich des Auerbergs lag die älteste römische Siedlung in Bayern, – „einer Akropolis gleich“ wie Strabo, der griechisch-römische Geograph um 15 n. Chr. befand. Die weiträumige Wallanlage rings um die Siedlung ist noch gut erkennbar. Zu Füßen des Auerbergs entlang des Lechs verlief die Via Claudia Augusta. Sie verband das Kernland des Imperium Romanum mit der Donau und beförderte Soldaten und Waren. An die Kaiserstraße, die über 30 km durchs Auerbergland zog, erinnern Kopien von Meilensteinen am Straßenrand.Die Kirche St. Georg auf dem Gipfel des Auerbergs ist romanischen Ursprungs, wie ihr Turm  bezeugt. Sie wurde in der Gotik und im Barock umgebaut und erweitert. Seitdem war sie eine weithin beliebte Wallfahrtskirche. Jedes Jahr, am letzten Sonntag des April, ist sie Ort einer Pferdewallfahrt, des Georgiritts, zu dem viele prächtig geschmückte Pferde und Tausende von Zuschauern kommen.