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Die Wies-Wallfahrt lebt

Die Wieskirche, die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies, erlebt zur Zeit ein neues Aufblühen der Wallfahrt. Schon in den Anfängen der Wallfahrt – in der Entstehungszeit der Wieskirche  galt „die Wies“ als eine der größten Wallfahrtskirchen mit einem enormen Zulauf.
Im Jahr erlebt die Wies zur Zeit etwa 200 Wallfahrtsgruppen, die zu Fuß  kommen, die hier Gottesdienst feiern, sich längere Zeit  aufhalten und Einkehr suchen. Zahlreiche Gruppen kommen mit dem Bus, die dann in der Wieskirche einkehren, beten, eine Führung mitmachen, und  in der Wies verweilen. Mitten unter der fast einer Million Besucher im Jahr ist der „anonyme Wallfahrer“, der – äußerlich nicht erkennbar – gezielt die Wieskirche als Wallfahrtskirche besucht und sich auch gewisse Zeit hier in der Wies aufhalten will. Immer zahlreicher wurden in den letzen Jahren die Jakobspilger auf dem Weg nach Spanien. Sie suchen nicht nur die Wallfahrtskirche, sondern auch die Möglichkeit sich hier in der Wies – zur Erfrischung und Besinnung aufhalten zu können. Mit dem Projekt wurden als Zielgruppen insbesondere Pilger angesprochen. Der nun mit Förderung von ELER/Leader gelungen umgesetzte Pilgergarten fördert die Wertschätzung und Wertschöpfung aus Kulturlandschaft und Freizeitqualität im Gebiet der LAG Auerbergland-Pfaffenwinkel.