Schnelles Internet als Zukunftssicherung
Seit Ende 2008 arbeitet das interkommunale Netzwerk Auerbergland an der gemeinsamen und flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet. Hintergrund war die Erkenntnis, das damit Arbeit und Einkommen gesichert, der Zugang zu Bildung und Information gewährleistet und Werte an Flächen und Immobilien erhalten werden können. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger aller Generationen im Auerbergland und zur Stärkung von Handel, Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft.
Gemeinsames Vorgehen sichert schnelle Umsetzungen
Von der gemeinsamen Vorgehensweise durch die Koordinationsstelle Auerbergland und der intensiven Beratung durch die bayerische Breitbandberatung Zeltner profitierten alle sieben Auerbergland-Gemeinden, welche bisher von der Datenautobahn abgekoppelt waren. In den Gemeinden Burggen, Rieden am Forggensee, Prem am Lech, Ingenried und Hohenfurch wurde und wird ADSL (Glasfaser) mit derzeit 6 bis 16 Mbit/s umgesetzt. Die Gemeinde Altenstadt mit dem Ortsteil Schwabniederhofen erhält modernste VDSL Technik mit 25 bis 50 Mbit/s Datenrate. In Berneuren, im Hauptort mit ADSL gut versorgt, wurden zweie bestehende Mobilfunkstandorte auf UMTS-Technik mit 7,2 Mbit/s aufgerüstet. Die in Bernbeuren umgesetzte Technik erweist sich für die Weiler und Einzelhöfe um den Auerberg als ideale Lösung. Auch die Aussenbereiche von angrenzenden Gemeinden werden mit schnellem Internet versorgt.
Förderung ermöglicht moderne Infrastruktur
Insgesamt belaufen sich die Kosten zur Erschließung mit schnellem Internet im Auerbergland auf etwa 830.000,00 €. Der Freistaat Bayern fördert dies Zukunftsinvestition mit rund 560.000,00 € aus dem Programm zur Förderung der Breitbanderschließung in ländlichen Gebieten.