1932 - Gründung

  • Am 7. Juli 1932 trafen sich die Mitglieder des bis dahin der freiwilligen Feuerwehr angeschlossenen Sportvereins und beschlossen einen eigenen Verein zu gründen, den „Sportverein Volksertüchtigung“
  • Der Verein verzeichnete zu  dieser Zeit 24 Mitglieder. Die Aufnahmegebühr betrug 30 Pfennige, der Monatsbeitrag 20 Pfennige.
  • Gewählt wurden: 1.Vorstand – Franz Spitzweg, 2.Vorstand Alex Seiband, Schriftführer und Kassier Martin Wetzler, Ausschußmitglied Anton Fichtl

 

 

 

1932 - Vereinsausstattung

  • Schon vor der Vereinsgründung wurde im April 1932 eine erste Grundausstattung von Sportgeräten, über die damalige Volksschule Hohenfurch, beschafft und natürlich alles sorgfältig dokumentiert

 

 

 

1933 - Namensänderung

  • Der Name „Turn- & Sportverein Schwabniederhofen“ taucht erstmals auf einer Mitgliederliste aus dem Jahr 1933 auf, die noch 20 Mitglieder ausweist
  • Im November 1933 wird der Verein Mitglied beim Deutschen Turnerbund, ab März 1934 auch beim Bayerischen Turnerbund.

 

 

 

1936 - Geldmangel

  • Unser Verein hat schon in früher Zeit an chronischem Geldmangel gelitten, wie diese beiden Schreiben zeigen.
  • Im Februar 1936 wurde scheinbar nach einer Ermäßigung angefragt – im September 1936 dann die Bitte um Stundung eines Betrages

 

 

 

 

1943 - Einheitsatzung des NSRL

  • Im März 1943 werden alle Sportvereine verpflichtet einen neue Einheitssatzung anzunehmen. Ein wesentlicher Punkt darin ist, daß der Vereinsführer nicht mehr gewählt, sondern vom Verein vorgeschlagen und durch den Sportkreisführer bestellt wird.
  • Wer diese Satzung nicht annimmt verliert die Gemeinnützigkeit und es wird angedroht dass dann für fünf Jahre rückwirkend Steuern fällig werden können!

 

 

 

 

1946 – Der Krieg ist vorbei

  • Der Verein stellt Antrag auf Weiterbestehen, erhält eine neue, angepasste Satzung und wird von den zuständigen Behörden wieder genehmigt
  • Der Hüttenverein schließt sich dem Sportverein an und überlässt die Hütte auch den TSV zur Nutzung
  • Sportveranstaltungen und Weihnachtsfeiern finden wieder statt

 

 

 

1952 – Verschmelzung?

  • Bei der Generalversammlung 1952 wurde, nachdem die sportlichen Aktivitäten fast gänzlich zum Erliegen gekommen waren, über eine Verschmelzung mit dem Schützenverein diskutiert. Nachdem dieser Verein aber kein Interesse zeigte wurde dieser Gedanke wieder fallen gelassen.

 

 

 

1958 – letzte Theateraufführung

  • Nachdem immer weniger Mitspieler für die alljährliche Theateraufführung gefunden werden konnten wurde ab 1958 auch diese letzte Vereinsaktivität eingestellt. Es folgen die schwierigen Jahre, die sich durch nahezu vollständige Passivität im Vereinsleben auszeichnen.

 

 

 

1965 - Wiederbelebung des Vereins

Im Jahr 1965 kam wieder neues Leben in den Verein, man beschäftigte sich jedoch zu dieser Zeit überwiegend mit dem geselligen Vereinsleben:

  • Bildersuchfahrten, zu dieser Zeit noch mit dem PKW
  • Weihnachtsfeiern mit Musik und Theater
  • Waldfest
  • ab 1969 Sonnwendfeuer auf dem Burglachberg
 

1967 - Sport im Verein

  • Der Sportplatz wird im Jahr 1967 planiert und neu begrünt, 1968 wird ein Kinderspielplatz eingerichtet
  • Es wird begonnen das Faustballspiel, das eine lange Tradition im Ort hat, wieder aufzunehmen. Im Jahr 1969 nimmt zum ersten Mal wieder eine Mannschaft des Sportvereins an der Punktspielrunde im Kreis Amper-Werdenfels teil
  • Im Winter 1970/71 beginnen die Eisstockschützen aktiv zu werden

 

 

 

1972 - Abteilungen

  • Am 22.12.1972 wird die Abteilung Eisstockschützen gegründet
  • Am 14.02.1973 wird die Abteilung Faustball ins Leben gerufen
  • Die Turnerinnen hatten keine eigene Abteilung, waren aber immer durch eine Vertreterin in der Vorstandschaft repräsentiert

 

 

 

1975 - Sportheimbau

  • Bereits im Jahr 1971 wurde der erste Antrag an die damals noch selbständige Gemeinde Schwabniederhofen gestellt – eine Sportanlage mit Sportheim sollte errichtet werden
  • Im Jahr 1975 wurde mit dem Bau begonnen – Grundstück und Baumaterial wurden von der Gemeinde finanziert – der Bau wurde in Eigenleistung erstellt
  • Nach unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden konnte im August 1976 mit einer großen Festveranstaltung die Sportanlage ihrer Bestimmung übergeben werden

 

 

 

1976 - Sportheimeinweihung

 

1982 – 50-Jahr-Feier

  • Der TSV wird fünfzig Jahre alt, dieses Ereignis wird mit einem großen Festwochenende gefeiert. Alle Sparten sind eingebunden, nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit findet eine, für unseren Verein, sehr große und aufwendige Veranstaltung statt. Vier Gründungsmitglieder können hier noch ausgezeichnet werden: Franz Hartmann, Eugen Kirchmayr, Josef Hindelang und Georg Maier

 

 

 
 

1992 - Bezirksliga

  • Im September 1992 ist es geschafft – unsere erste Mannschaft steigt nach jahrelangem Kampf in die Bezirksliga auf. Eine großartige Leistung für eine Mannschaft die mit sehr wenig Personalreserven auskommen muss. Sofort kommen aber auch die Forderungen ...

 

 

 

1999 - Pfingsthochwasser

  • Das Pfingsthochwasser im Jahr 1999 zerstörte den Keller des Sportheims – das Wasser  stand 2m hoch!
  • Dank 75000 DM aus Gemeindemitteln und mit 1400 geleisteten Arbeitstunden innerhalb eines halben Jahres konnte der Betrieb im Sportheim im Januar 2000 wieder aufgenommen werden

 

 

 
 

2000 - Turnspielfest

  • Ab dem Jahr 2000 finden wieder die Turnspielfeste statt. Wir haben bisher an allen mit mehr oder weniger großen Trupps teilgenommen. Wir sind der einzige oberbayerische Verein der bisher in dieser Regelmäßigkeit bei den Spielfesten vertreten ist!

 

 

 

2002 – Deutsche Meisterschaft in Dörnberg

  • Im Juli 2002 erreichen unsere Mädels in der Altersklasse 11-14 Jahre den zweiten Platz bei der süddeutschen Meisterschaft und damit die Möglichkeit an der deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Wir waren mit einem starken Begleittross dabei und hatten ein tolles Wettkampf-wochenende in Dörnberg bei Limburg

 

 

 

2005 - Landesliga

  • Seit 2005 spielen unsere jungen Frauen erfolgreich im Freien in der Landesliga Süd, in der Halle in der Bayernliga. Einmal bestand bereits die Möglichkeit aufzusteigen – was wir dann aber wegen der dann anfallenden hohen Fahrtkosten ablehnen musten.

 

 

 

2006 - Stockbahn

  • Die nunmehr 30 Jahre alte Stockbahn brauchte infolge der intensiven Nutzung eine Komplettsanierung. Die sehr rührigen Stock-schützen konnten Geld- und Sachspenden in Höhe von 7000€ erhalten, den Restbetrag von 7500€ finanzierte die Gemeinde. Soweit möglich wurde ein Teil der Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt.