Auerbergland-für attraktive und lebendige Dörfer

Eine Flächen sparende Siedlungsentwicklung gewinnt für die Auerbergland-Gemeinden vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, des Umwelt- und Ressourcen­schutzes und knapper Finanzen immer mehr an Bedeutung. Dieses Ziel ist nur durch eine Innenentwicklung welche von den Bürgern und Bürgerinnen mit getragen wird erreichbar. Wir nutzen dazu Instrumente der ländlichen Entwicklung als Grundlage einer gezielten Innenentwicklung.

Testgemeinden des neuen Vitalitätscheck 2.0 für ganz Bayern waren Stötten und Steingaden. Dabei wurde klar, dass alle 14 Auerbergland Gemeinden mit ähnlichen Problemen kämpfen: demographischer Wandel, Bevölkerungsrückgang, Überal­terung, Leerstände im Ortskern, nicht nutzbare Baulücken, geringe Nutzung ehemaliger landwirtschaftlicher Hofstellen, fehlende Nahversorgung und teilweise schlechte Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

Flächenverbrauch und Flächensparen sind für uns große Herausforderungen. Schon heute müssen wir vor der Ausweisung von Neubaugebieten nachweisen, das keine Möglichkeit zum Schließen von Baulücken oder zur Nut­zung von Leerstand besteht. Wir wollen lebendige und bewohnte Ortsmitten für den Erhalt der Lebensqualität in den Auerbergland-Gemeinden.

Dies kann jedoch nur durch die vertrauensvolle Zusammen­arbeit von Haus- und Grundeigentümern, der Gemeinde, und Fachstellen gelingen. Im Verbund Auerbergland sollen In­nenentwicklung und Flächenmanagement zukünftig „Chefsa­che“ sein. Diese kleine Broschüre will Sie mit dem Thema „Lebendiger Ortskern“ vertraut machen und Ihnen Hinweise auf Möglichkeiten der aktiven Unterstützung geben. Spre­chen Sie vertrauensvoll mit Ihrer Gemeinde, wir, die Bürger­meister der Auerbergland-Gemeinden, sichern Ihnen unsere Unterstützung zu.

Martin Hinterbrandner, 1. Vorsitzender Auerbergland e.V.

 
 
Wiederkehr vor dem Umbau
 
...und nach dem Umbau